Aphorismen-Sammlung

Zitate und Sinnsprüche, die mir etwas bedeuten.

Diese Seite wird sporadisch um weitere Aphorismen erweitert.

„Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene.“

Carl Hilty (1831–1909), Schweizer Staatsrechtler und Laientheologe

„Ein Roman ist wie der Bogen einer Geige und ihr Resonanzkörper wie die Seele der Lesers.“

Marie-Henri Beyle, Pseudonym „Stendhal“ (1783–1842), französischer Schriftsteller, Militär und Politiker

„Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die gewaltigste.“

Heinrich Heine, deutscher Schriftsteller (1797–1856)

„Vor allem sollst du lesen und gute Bücher zu Rate ziehen.“

Horaz, römischer Dichter, 65 v. Chr. – 8 v. Chr.

„Nirgends ist, wer überall ist“

Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. – 65 n. Chr.), genannt Seneca der Jüngere; römischer Philosoph, Stoiker, Schriftsteller, Naturforscher und Politiker

„Wer nie gelitten hat, weiß auch nicht, wie man tröstet.“

Dag Hammarskjöld (1905–1961), schwedischer Schriftsteller und Staatssekretär

„Ein Tag ohne Gebet ist wie ein Himmel ohne Sonne, wie ein Garten ohne Blumen.“

Angelo Giuseppe Roncalli – Papst Johannes XXIII (1881–1963)

„Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden.“

Søren Kierkegaard (1813–1855), dänischer Philosoph, Essayist, evangelisch-lutherischer Theologe

„Wer Fehler macht, sie erkennt und korrigiert, ist wie ein Mensch, der fällt und wieder aufsteht.“

Emil Gätjens, Buchautor (Belletristik)

„Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen.“

Verfasser unbekannt; kann weder Goethe noch Kästner zugeordnet werden

„Das Ärgerliche am Ärger ist, dass man sich schadet, ohne anderen zu nützen.“

Kurt Tucholsky, Schriftsteller

„Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.“

Katharina (Caterina) von Siena (1347–1380), italienische Kirchenlehrerin und Mystikerin

„Alle Lichter, die wir anzünden, zeugen von dem Licht, das da erschienen ist in der Dunkelheit.“

Friedrich von Bodelschwingh

„Beachte, dass der Herbst mehr die Jahreszeit der Seele als der Natur ist.“

Friedrich Nietzsche, Philologe und Philosoph

„Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.“

Kurt Tucholsky, Schriftsteller

„Die Lösung ist immer einfach, man muss sie nur finden.“

Alexander Solschenizyn (1918–2008), russischer Schriftsteller

„Der Sommer, der vergeht, ist wie ein Freund, der uns Lebewohl sagt.“

Victor Hugo (1802–1885), französischer Schriftsteller

„Man liebt, weil man liebt. Dafür gibt es keinen Grund. (Der Alchimist)“

Paulo Coelho (*24.08.1947), brasilianischer Schriftsteller und Bestsellerautor

„Als Körper ist jeder Mensch eins, als Seele nie.“

Hermann Hesse (1877–1962), deutsch-schweizerischer Schriftsteller, Dichter und Maler

„Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun.“

Mahatma Gandhi (1869–1948), ehem. geistiger und politischer Anführer der indischen Unabhängigkeitsbewegung

„Logik bringt dich von A nach B, deine Vorstellungskraft bringt dich überall hin.“

Albert Einstein (1879–1955), theoretischer Physiker

„Den Puls des eigenen Herzens fühlen. Ruhe im Innern, Ruhe im Äußern. Wieder Atem holen lernen, das ist es.“

Christian Morgenstern (1871–1914), deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer

„Immer lernt der Kluge vom Dummen mehr als der Dumme vom Klugen.“

Peter Rosegger (1843–1918), Pseudonym P. K., Petri Kettenfeier, österreichischer Volksschriftsteller und Erzähler

„Dem Alter nicht, der Jugend sei’s geklagt, wenn uns das Alter nicht behagt.“

Gotthold Ephraim Lessing (1729–1781), deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung

„Der größte Ruhm im Leben liegt nicht darin, niemals zu fallen, sondern jedes Mal wieder aufzustehen, wenn wir fallen.“

Nelson Mandela (1918–2013), südafrikanischer Aktivist und Politiker

„Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean an Wille und Verstand.“

Blaise Pascal (1623–1662), französischer Religionsphilosoph und Naturwissenschaftler

„Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.“

Hermann Hesse (1877–1962), deutsch-schweizerischer Schriftsteller, Dichter und Maler

„Wenn man liebt, sucht man die Schuld bei sich, nicht beim anderen.“

Richard Burton (1925–1984), britischer Schauspieler

„Diejenigen, die gehen, fühlen nicht den Schmerz des Abschieds. Der Zurückbleibende leidet.“

Henry Wadsworth Longfellow (1807–1882), US-amerikanischer Dichter und Übersetzer